Kaufnebenkosten Planungsledger 2026
Berechnen Sie die Grunderwerbsteuer im bestätigten Standardfall und ergänzen Sie ausschließlich eigene Beträge aus Vertrag, Angebot, Kostenrechnung oder Planbudget.
Nur ein realistisch bewerteter Vertragsanteil für steuerlich bewegliche Gegenstände.
Eigener Betrag aus Auskunft, Angebot, Rechnung oder Planbudget.
Nur der für Sie geprüfte Bruttobetrag; bei provisionsfreiem Kauf 0 EUR.
Nur einmalige, konkret eingeplante Erwerbskosten; keine laufenden Kosten.
Nachvollziehbare Aufschlüsselung
- Kaufpreis
- —
- Inventar außerhalb der Steuerbasis
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- Vereinfachte Steuerbasis
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- Bundesland / Steuersatz
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- Steuer vor Abrundung
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- Grunderwerbsteuer
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- Notar und Grundbuch
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- Makler Käuferseite
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- Weitere Erwerbskosten
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- Nebenkosten gesamt
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- Kaufpreis plus Nebenkosten
- —
Freigrenze angewendet: Die vereinfachte Bemessungsgrundlage liegt bei höchstens 2.500 EUR (§ 3 Nr. 1 GrEStG).
Bewusst nicht modelliert: andere Steuerbefreiungen, Share Deals, Tausch, Erbbaurechte, Bauträger- oder einheitliche Vertragswerke, übernommene Verpflichtungen, Grundschuldbestellung als eigener Kostenblock, Finanzierungskosten, Renovierung, laufende Eigentümerkosten, steuerliche Aufteilung und Finanzierbarkeit.
So funktioniert der Kaufnebenkosten-Ledger
Nur eine Position wird automatisch berechnet
Für den bestätigten gewöhnlichen Kaufvertrag zieht der Ledger den bestätigten Anteil beweglicher Gegenstände vom Kaufpreis ab, wendet den Steuersatz des gewählten Bundeslands an und rundet die Grunderwerbsteuer nach § 11 Abs. 2 GrEStG auf volle Euro nach unten ab. Andere mögliche Bestandteile der Gegenleistung oder Befreiungen entscheidet er nicht.
Notar und Grundbuch sind kein pauschaler Warenkorb
Nach § 3 GNotKG richten sich Kosten nach Geschäftswert und Kostenverzeichnis, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt. Kaufvertrag, Vollzug, Betreuung, Eigentumsumschreibung und eine mögliche Grundschuldbestellung können unterschiedliche Gebühren und Auslagen auslösen. Nutzen Sie deshalb eine konkrete Auskunft oder einen eigenen Planbetrag statt eines eingebauten Prozentsatzes.
Maklerbetrag aus dem konkreten Vertrag
§§ 656c und 656d BGB regeln die Verteilung von Maklerkosten in bestimmten Wohnimmobilienfällen. Daraus folgt weder ein allgemeiner Käufer-Provisionssatz noch eine Regel für jede Objekt- und Parteienkonstellation. Der Ledger addiert nur den eingegebenen Käufer-Bruttobetrag.
Beispiel mit bestätigten Beträgen
Bei 350.000 EUR Kaufpreis in Berlin und 20.000 EUR bestätigtem beweglichem Inventar beträgt die vereinfachte Steuerbasis 330.000 EUR. Der Satz von 6 % ergibt 19.800 EUR Grunderwerbsteuer. Werden zusätzlich 5.250 EUR für Notar und Grundbuch, 12.495 EUR Käufer-Maklerkosten und 1.500 EUR weitere Erwerbskosten eingegeben, summiert der Ledger 39.045 EUR Nebenkosten und 389.045 EUR Kaufpreis plus Nebenkosten.
Steuerliche Behandlung getrennt prüfen
Das BMF nennt Maklergebühr, Provisionen, Notarkosten, Grundbuchgebühren und Grunderwerbsteuer als typische Anschaffungsnebenkosten. Bei einem bebauten Vermietungsobjekt kann zusätzlich eine Aufteilung auf Gebäude und nicht abschreibbaren Grund und Boden erforderlich sein. Dieser Ledger berechnet weder Werbungskosten noch AfA oder eine Steuerwirkung.
Amtliche Quellen
Häufig gestellte Fragen
Welche Kaufnebenkosten berechnet der Ledger?
Warum gibt es keine pauschalen Prozentsätze für Notar und Makler?
Gilt beim Immobilienkauf immer eine hälftige Maklerprovision?
Kann bewegliches Inventar die Grunderwerbsteuer mindern?
Sind Makler- und Notarkosten bei Vermietung sofort absetzbar?
Ist der Gesamtaufwand eine Finanzierungszusage?
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Stand 14.07.2026. Planungsledger für bestätigte Eingaben; kein Kostenangebot und keine Rechts-, Steuer-, Finanzierungs- oder Anlageberatung.